Gestern abend war Tim Wiese ein ziemlicher Held auf dem Rasen der HSH Nordbank Arena. Drei Elfmeter wehrte im Elfmeterschießen gegen HSV ab und legte danach so eine läuferische Geschwindigkeit an den Tag, daß sich Sebastian Boenisch, Dusko Tosic und Sebastian Prödl beschämt abwenden mußten. Seiner großen Klappe im Vorfeld der Partie (”Einen in den Sack hauen”) ließ der Werder-Torwart ebenso große Taten folgen. Leider lief niemand hinter ihm her, um ihm memento mori ins Ohr zu flüstern. Deshalb soll Tim Wiese an dieser Stelle mittels eines einfachen Videos ermahnt werden.
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Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
Rhyme like it’s ‘99
The Shearer Era – relegation’s nearer.
James Richardson ist im aktuellen Football Weekly Podcast ein Reimemonster als er versucht, den Dienstantritt von Englands Fußballheldem Alan Shearer in eine griffige Phrase zu verpacken. Dessen Team, Newcastle United, ging im Heimspiel gegen Chelsea sang- und klanglos mit 0-2 unter. Bei noch sieben ausstehenden Spielen fehlen Newcastle bereits drei Punkte zum rettenden siebzehnten Platz.
Der Unaussprechliche macht das Unmachbare
Eigentlich ist der Unaussprechliche ein Ex-Spieler des ruhmreichen SV Werder Bremen, aber ein Wolfsburger Stürmer macht ihm Konkurrenz. Weniger weil sein Name nicht genannt werden darf, vielmehr weil ihn offensichtlich niemand richtig aussprechen mag. Sein Trainer, Felix Magath, nennt ihn “Grafitschi”, aber es gibt auch die Sprechweisen “Grafiet”, Grafiti” und “Grafiteeeee”. Der Spieler selbst verlautete unlängst im ZDF Sportstudio, er würde “Grafiteeeee” heißen. Es hat sich jedoch niemand daran gehalten. Dem FC Bayern wird die Aussprache ziemlich egal sein, denn dort ist er seit gestern sicher eine persona non grata, nachdem er die Münchner mit einem Tor zum sensationellen Endstand von 5-1 demütigte, das mit großer Sicherheit das Tor der Bundesliga-Saison 08/09 werden wird.
Il bello José
Italienisches Fußballfernsehen ist… anders. Nett ausgedrückt. Grob umrissen hüpfen dort jede Menge halbnackter Frauen durch sinnentleerte Sendungen. In einer dieser andersweltigen Fußballshows war jetzt José Mourinho zu Gast, der Startrainer von Inter Mailand. Er saß in der Mitte der Bühne in einer Art “Heißem Stuhl”, im Hintergrund bildete eine Bildschirmleinwand eine warholsche Ikonographie des Portugiesen ab. Neben ihm stand der Moderator, der – ich kann es nur vermuten – knallharte Fragen stellte und seine Seriösität darin gipfeln ließ, daß er zu seinem blauen Anzug rote – ja, rote – Schuhe trug. Ein Bild für die Fußballgötter.
Nichts für Akrophobiker
In Südafrika gibt es in der Provinz Limpopo einen Golfkurs, dessen 19. Loch einen Höhenunterschied von 400 Metern zwischen Abschlag und Grün aufweist. Mit dem Helikopter wird man zum Abschlag geflogen. Dort ist die Aussicht zwar wunderschön, leidet man aber an Höhenangst und schaut auf das Grün herunter…
Ekliger Purpurregen
Vereinshymnen sind immer ein wenig peinlich. Sogar das grandiose und ruhmreiche “W auf dem Trikot”, das immerhin auf vielleicht DEM Fußballschlager der letzten 30 Jahre beruht, ist nicht komplett freizusprechen. Einen neuen Tiefpunkt hat Ben Redelings ausfindig gemacht und bei einer Lesung dem entsetzten Publikum präsentiert. In seinem Scudettoblog hat er seine “Präsentation” veröffentlicht und das Video dazu macht jetzt die Runde.
Meet Le Chef
Im September 2008 hat Johan Micoud seine Karriere als Fußballprofi für beendet erklärt. Unerklärlicherweise habe ich das hier im Blog gar nicht erwähnt. Dabei ist Micoud stolzes Mitglied meiner Top5 “Werder-Lieblinge aller Zeiten”. Ohne Micoud hätte es kein Double 2004 gegeben. So einfach ist das. Als der caesarisch anmutende Franzose Ende August 2002 zum ruhmreichen SV Werder wechselte, war es fast so, als würde er den Verein aus seinem Dornröschenschlaf küssen. Jetzt ist er für ein paar Tage an die Weser zurückgekehrt und hat Werder Online eine Audienz gewährt.
Ihre Interpretation
Gestern gab es im DSF Doppelpaß ein Kurzinterview mit Uli Hoeneß, dem Manager vom FC Bayern, dem der Premiere-/DSF-Vasall Dieter Nickles nach dem ungelenken 1-0 gegen den Karlsruher SC ein Mikrofon unter die Nase gehalten hatte, um in Erfahrung zu bringen, was denn jetzt dran sei an Oliver Kahn dem Titan und den Managerposten beim FC Schalke oder dem FC Bayern oder einer Kanzlerkandidatur bei der CSU.
Der Besondere
Nachdem Inter Mailand letzte Woche sang- und klanglos gegen Manchester United aus der Champions League ausgeschieden war, soll Jose “The Special One” Mourinho angeblich einem englischen Fan eine Ohrfeige verpaßt haben. Chris Toy hat die Begebenheit in einem Comic erfaßt .
The Born Homophony
Im vierten Teil der Filmreihe um den Ex-Geheimagenten Jason Bourne, gespielt von Matt Damon, wird die Hauptfigur mit einem hanseatischen Bänker verwechselt und taucht ein in die Intrigenwelt des globalen Fußballgeschäfts. Diesmal geht es für Bourne nicht um sein Leben, sondern um seinen Namen.
Potpourri
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Heiße Ware
verbeugung vor
Meta
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