<Bobby Fischer> ist tot. Der bekannteste, berühmteste und berüchtigste Schachspieler aller Zeiten ist im isländischen Exil mit 64 Jahren verstorben. Ein amerikanisches Staatsbegräbnis wird er kaum bekommen, nicht nur, weil er seit 2004 isländischer Staatsbürger war. So verdient er sich in Zeiten des <Kalten Krieges> um die USA gemacht hatte, so sehr verspielte er diese Verdienste durch jede Menge antisemitische und antiamerikanische Äußerungen seit seinem Rückzug vom Schach im Jahr 1972. Seine paranoiden Ausfälle schmälern in keinster Weise seine Verdienste um das Schach, denn so schwarz und weiß wie sein Spiel war Bobby Fischer nie.
Von den vielen Nachrufen, die nun auf ihn erscheinen, ist das hier nur eine kleine Auswahl. Der beste Nachruf gelingt <Roswin Finkenzeller> für die FAZ, die anderen sind allerdings auch durchaus lesenswert.
- <Roswin Finkenzeller für FAZ.net>
- <Martin Breutigam für die Süddeutsche>
- <Christian Kortmann für sueddeutsche.de>
- <Dennis Kayser für SPIEGEL Online>
- <Hartmut Metz für die taz>
- <Stephen Moss für den GUARDIAN>
- <Bruce Weber für die NY Times Online>
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