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Hitler ist Deutschlands Kevin Bacon

Vor einer Woche machte Barack Obama im Rahmen seines Präsidentschaftswahlkampfes eine Stippvisite in Berlin. Das sensationelle Bohei, das rund um den Senator aus Illinois gemacht wurde, fand ich … befremdlich. Sollte er eines Tages als US-Präsident nach Deutschland kommen, spricht er wahrscheinlich im Olympiastadion vor der Menge und alle Medien berichtet gleichgeschaltet darüber. Ach nee, das haben sie ja jetzt schon.

Peer Schrader hat für die FAS den schaurigen Auftritt der deutschen Fernsehsender nachgezeichnet. In seinem Blog liefert er auch noch lustiges Bildmaterial dazu.

Mein Lieblingssatz bei dem ganzen Gedöns kommt von Dieter Kronzucker, ehemals Journalist, mittlerweile ein nettes, verwirrtes Nachrichtenfossil.

Obama hat vor allem Disziplin: Er war ja bei allen Anlässen fünf Minuten früher da – und das, obwohl er nie bei der Wehrmacht gewesen ist, bei den amerikanischen Streitkräften.

Das nenne ich mal peinlich. Und so muß – laut Schrader – alles im deutschen Fernsehen, explizit bei n24, gewesen sein. Das einzige, was mich beruhigt, ist, daß ich nichts davon habe sehen wollen müssen.

Einen schönen Schlußpunkt darf Jon Stewart setzen, der in seiner Sendung ebenfalls den Deutschland-Besuch von Senator Obama bzw. dessen US-mediale Aufbereitung zum Thema hatte.

[Video via Coffee And TV]

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