Diese Woche: Beyoncé & Shakira, “Beautiful Liar”, 2007; Regie: Jake Nava.
In der Tat: ein R&B-Video. Ich kann es selbst kaum glauben. Allerdings bin ich auch nur ein Kerl. Als ich das Video das erste Mal gesehen habe, bin ich so zur Mitte dazugekommen, daher dachte ich, es wäre ein reines Shakira-Video. Vielleicht, weil ich nur den jauligen Shakira-Gesang wahrgenommen habe. Nein, der R&B-Hintergrund hat mich nicht stutzig gemacht, schließlich war sogar die einst so unschuldige Nelly “I’m like a Bird” Furtado kurz zuvor der Rap-Schlampisierung zum Opfer gefallen.
Erst beim Schnitt zur jennifer-lopezigen Tanz-Sequenz (2′23) schwante mir, daß der Shakira-Klon ein wenig größer und irgendwie anders aussieht als Shakira. Da fiel es mir wie Schuppen von Augen: Ha, Beyoncé, Hintern Nummer 2 des Business!
Diese raschen Schnitte zwischen Beyoncé und Shakira, diese sensationelle Mixtur aus Täuschungen von Hintern und Wallemähnen hat mich mächtig beeindruckt. Ok: visuell verwirrt, hormonell vermutlich auch. Wessen Hintern war das jetzt? So ein Video kann man sicher nur mit den beiden Hintern/Wallemähnen-Ikonen der Pop-Musik machen. Mit Kylie z. B. würde das Video nicht funktionieren.
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Bonus: weil sich sonst vermutlich niemals wieder die Gelegenheit bieten wird, verlinke an dieser kontextuell so günstigen Stelle mein Lieblings-Shakira-Video, “Hips Don’t Lie” feat. Wyclef Jean. Das Video ist eigentlich nichts Besonderes, aber… Senorita, feel the conga/let me see you move like your comin’ from Columbia…
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