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Meine Lieblingsmusikvideos (32)

Diese Woche: Björk, “It’s Oh So Quiet”, 1995; Regie: Spike Jonze.

Ich mag keine Musicals. Singen, tanzen u n d schauspielern sind mindestens eine Sache Sache zuviel für meinen Geschmack. Es gibt zwar einige, wenige Musical-Filme, die mir durchaus gefallen, z. B. das Baz-Luhrmann-Schnittfeuerwerk “Moulin Rouge“, “High Society” oder der ein oder andere Astaire/Kelly/Crosby-Film, aber schon Woody Allens “Everyone Says I Love You” hat mich eher verstört gestört als fasziniert.

Für Björk hat Spike Jonze sich von Musicals das geborgt, was zusammen funktioniert: Musik und Tanz. Herausgekommen sind wunderbare vier Minuten, in denen das Tempo musikalisch wie visuell variiert wird.

Die ruhigen Strophen laufen in Zeitlupe ab, setzt aber der laute Refrain ein, wird in Echtzeit gehüpft und gesprungen und die Kulissen entpuppen sich als Hintergrundtänzer, wie z. B. der Briefkasten oder sie klassischen Säulen.

Der Song ist eine Cover-Version und mit seinem Big-Band-Element sehr Björk-untypisch, und gerade deshalb mein liebstes Stück von ihr.

Das Original: Betty Hutton, “Blow A Fuse”, ca. 1948:

Wie wohl ein 1950ies-Schwarzweiß-Musikvideo dazu ausgesehen hätte?

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