Im vierten Teil der Filmreihe um den Ex-Geheimagenten Jason Bourne, gespielt von Matt Damon, wird die Hauptfigur mit einem hanseatischen Bänker verwechselt und taucht ein in die Intrigenwelt des globalen Fußballgeschäfts. Diesmal geht es für Bourne nicht um sein Leben, sondern um seinen Namen.
Ich habe darauf gewartet und wurde nicht enttäuscht. Als am Samstag die ersten Meldungen über den Ticker gingen, der Vorstandschef von Werder Bremen könnte an einem Transfer privat mitverdient haben, kamen mir sofort die möglichen Wortspiele in Verbindung mit Jason Bourne in den Sinn. Überraschenderweise ist es aber nicht BILD, sondern die Süddeutsche, die es umsetzt.
Es sind noch Titel frei:
- Die Born-Identität
- Das Born-Ultimatum
Ein Artikel mit der Überschrift “Die Born-Identität” wird fällig, sobald Jürgen Born in der Tat als Empfänger von Zahlungen im Umfeld des Transfers von Roberto Silva ausgewiesen wird.
Die Überschrift “Das Born-Ultimatum” wird fällig, wenn der Vorstand des ruhmreichen SV Werder Bremen seinem Vorstandschef nahelegt, sich zur Sache zu äußern und entweder seine Unschuld zu beweisen oder die Schuld einzugestehen und seinen Posten zu räumen.
Es wird spannend. Fast so gut wie die ersten drei Bourne-Filme.
Bildquelle: Screenshot von Jörg Marwedel, “Die Born-Verschwörung”, sueddeutsche.de
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