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A Quantum of Lost

Bond is Lost. Meint zumindest Andreas Borcholte bei SPIEGEL Online.

[...] Die vielleicht größte Innovation von “Ein Quantum Trost” ist der Serien-Charakter des Films. Wilson und Broccoli haben ganz offenbar verinnerlicht, dass die größten Neuerungen filmischer Erzählkunst zurzeit nicht im Kino passieren, sondern im Fernsehen.

Vor allem amerikanische Serien wie “Lost”, “Heroes” oder “Dexter” experimentieren mit mäandernden Narrativen, die den Zuschauer über viele Wochen fesseln, ohne auf starke, episodische Einzelfolgen zu verzichten. Der Zuschauer schätzt diese sequentielle Art des Erzählens, weil sie es erlaubt, Charaktere bis in tiefste Abgründe zu entwickeln und Geschichten labyrinthisch aufzufächern. [...]

“Mäandernde Narrative” … welch eine grandiose Floskel-Schöpfung. Die werde ich ab jetzt immer verwenden wenn mich jemand fragt, warum ich “Lost” so toll finde.

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