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Heroes und Barca

“Heroes” war mal eine wirklich tolle Fernsehserie. Die dritte, soeben in den USA abgelaufene Staffel aber ist ein entsetzliches Konglomerat dummer Ideen. “Heroes” erinnert mich mehr und mehr an den FC Barcelona, nachdem er 2006 die Champions League gewonnen hatte: übersättigt, träge, fett und definitiv nicht mehr hungrig, nicht mehr kreativ, nicht mehr künstlerisch wertvoll.

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Analog zum Niedergang der Fertigkeiten von Ronaldinho vollzog sich bei “Heroes” in Staffel Drei der Niedergang der ehemaligen Zauberkünstler und Zentralfiguren Hiro Nakamura und Peter Petrelli. “Heroes” ist eine fett produzierte, teure Nichtigkeit, eine Serie ohne Ziel, ein planloses Hin und Her von Ansätzen von Ideen.

Ein Trauerspiel.

Der FC Barcelona schaffte mit Pep Guardiola die 180°-Wende. “Heroes” bekommt zwar aller Wahrscheinlichkeit nach (leider!) eine vierte Staffel spendiert, aber eine Kehrtwende ist nahezu unmöglich. Schließlich gibt es dort mehr als nur einen ausgebrannten, verfetteten Ronaldinho zu beseitigen.

Disclaimer: Ich schreibe das als großer Ex-Fan der Serie, der sich soeben durch die letzte Folge der dritten Staffel gequält hat.

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