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SPIEGEL Online trifft mit seinen Möchtegern-Coolness-Hipster-Parolen selten ins Schwarze. So sehr ich den Qualitätsboulevard auch schätze, so sehr gehen allzu lässige Namensgebungen oftmals daneben. Mir fällt gerade kein Beispiel ein, klar, Vorführeffekt, aber ich will mich jetzt in diesem auch Moment auch gar nicht über SPON lustig machen, sondern … zustimmen. Kann man ja auch mal machen.

In diesem Fall geht es um die künstlerische Zusammenarbeit zweier Musiker für den neuen Bond-Film, “Quantum Of Solace”. SPIEGEL Online schreibt dazu:

Nach wilden Spekulationen stehen die Interpreten jetzt fest – die prominente Paarung ist an Coolness kaum zu überbieten.

Es handelt sich dabei zum einen um 50% der White Stripes in Gestalt von Jack White, zum anderen um Alicia Keys, die ich – zugegeben – einzig und allein aufgrund ihres Schmachtfetzens “No One” schätze. Der Song heißt “Another Way to Die”. Oje, das erinnert sofort an den Madonna-Song zu “Die Another Day”, was – und das sage ich als Madonna-Fan – kein gutes Zeichen ist. Aber wenn ich mir mal eben kurz vorstelle, wie Alicias Samtstimme zu einem obercoolen Riff von Jack White eigentlich klingen müßte, dann mache ich mir doch keine Sorgen. Wird sicher super!

*beiss_auf_die_zunge*

Ok, eigentlich wollte ich nicht lästern, aber im Artikel ist dann doch eine Zeile, die zu bitterbös schlecht ist.

Erst vier Rockbands – Paul McCartney and The Wings, Duran Duran, Garbage und a-Ha – durften dem britischen Geheimagenten ein Lied singen [...]

A-ha ist also eine Rockband. Und Duran Duran waren auch echte Rocker. Ja nee, is’ klar, SPIEGEListos, is’ klar…

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