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WordPress und die Automatik

Wieder und wieder probiere ich das Auto-Update, das in WordPress seit Version 2.7 integriert ist. Und jedes Mal entpuppt sich es sich bei mir als Gegenstück zu Dusko Tosic, dem komplett inkompetenten Linksverteidiger des ruhmreichen SV Werder: voller Fehler und einfach nicht funktionierend. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Hier bei dziwak.de scheiterte das Auto-Update bei deaktivierten Plugins an zu wenig RAM. Durch das feine WP-Memory-Usage von Alex Rabe kann kann man sich im Dashboard und im Footer des Backends den aktuellen RAM-Verbrauch anzeigen lassen. So lassen sich durch Aktivieren und Deaktivieren der Plugins nach und nach die Speicherfresser ausfindig machen, die gegebenenfalls durch ein “leichteres” Plugin ersetzt werden können.

Meine 32 MB waren nach dem Update auf Version 2.8 zu wenig für das immer speicherhungrigere WordPress. Die Auslastung lag bei 111%, wodurch das Autoupdate nicht mehr funktionierte. Mein Provider, tibit, war so nett und hat mir ein Speicherupgrade gegönnt.

wp-memory-usage

Danach funktionierte das Auto-Update. Aber oje: es verwendet die deutsche Sprachversion von de.wordpress.org, während ich für die manuellen Updates immer die Version von WordPress Deutschland nehme. Zum Thema “Sprachwirrwarr” gibt es WordPress Deutschland einen netten und einen unnetten Kommentar. Mir persönlich gefällt die Übersetzung von de.wordpress.org weniger, weil im Backend einige englische Begriffe überleben (”Visit Site”, “Add New”), andere weniger gut übersetzt werden (”Darstellung” statt “Design”, aber das ist Geschmackssache).

Jetzt haben sich WordPress Deutschland und de.wordpress.org zusammengeschlossen, um gemeinsam die deutsche Übersetzung zu erstellen. Das klingt sehr, sehr gut und wird in Zukunft sicher für eine zufriedenstellendere Übersetzung sorgen. Mit erhobener Faust: “Lange lebe die Community!”

[WP-Memory-Usage via Frank Bueltge]

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