Hinter einem neuerdings üppigen Bart bevorzugt er für die Öffentlichkeit die spröde Maskerade. Seine Lieblingsfloskeln sind “Dinge umsetzen” oder “etwas anbieten”. Manche brandmarken ihn als maulfaul, aber auch das trifft sein Wesen nicht wirklich. Mit Überzeugung, Glaubwürdigkeit und Vertrauen, Authentizität und Kontinuität arbeitet nur, wer ständig kommuniziert. [...] Es gibt noch Fußballlehrer, die sich unwichtiger nehmen, als sie in Wirklichkeit sind.
Frank Hellmann porträtiert in der Frankfurter Rundschau den Trainer des ruhmreichen SV Werder Bremen, der am Tag des UEFA-Pokal-Halbfinalhinspiels (Was ein Wort!) seinen 48. Geburtstag feiert (der Trainer, nicht der Club).
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