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Glasvegianisierung

Auf ihrem schlicht „Glasvegas“ betitelten Debütalbum, das am Freitag in Deutschland erscheint, versammelt die Gruppe zehn Songs, die das Pathos New-Wave-artig hallender Weltumarmungsmelodien mit dem guten alten Zorn des britischen Noiserock kreuzen.

Im Zuge ihrer Deutschlandveröffentlichung marschieren Glasvegas durch die deutschen Feuilletons. So z. B. im Tagesspiegel.

Auch die FAZ läßt sich nicht lumpen, und Eric Pfeil kriegt sich dort gar nicht mehr ein:

Ein atmosphäreheischender Anfang also, inflationäres „Baby“-Gesinge und ein derber schottischer Akzent: Geht’s noch schlimmer? Ja, so zum Beispiel: Die Musik, die sich zu diesen Mundartsveräußerungen gesellt, röhrt, fiept und bollert wie ein matschiges Open-Air-Festival in den frühen Neunzigern. Es ist englische Fahnenschwenker- und Thekenstuhlsturzmusik, dröhnend und sentimental. Und es ist tatsächlich kaum ein Wort zu verstehen. Immer nur „Baby“. Es ist herrlich!

Woanders sind die Schotten ebenfalls auffindbar:

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