Ich möchte eine Lanze für Uli Honeß brechen. Nicht nur ist er der beste Manager der Fußballbundesliga, nein, er ist auch der unterhaltsamste. Hier sind vier Videos zur Dokumentation:
1. Die Jahreshauptversammlung der FC Bayern München AG 2007
Nachdem ein Fan seinen Unmut darüber bekundet hatte, daß man “mit Champagnergläsern kein La Ola” machen könne (ein grandioser Ausspruch übrigens!), platzte Uli Hoeneß der Kragen. Sein Kind, den FC Bayern, greift niemand einfach so an, und sein Enkelkind, die Allianz-Arena, schon mal gar nicht. Für die einen mag Hoeneß wieder und wieder arrogant wirken, für mich ist er einfach ein Besessener seines Vereins. Ich bin mir sicher: Uli Hoeneß wird sogar rot-weiß pinkeln. Der aktuelle FC Bayern mit seiner grandiosen Arena, der Mannschaft auf europäischem Top-Niveau, dem dagobert-duckschen Festgeldkonto: das ist sein Werk. Seit 1979 ist Uli Hoeneß als Manager das Gehirn des FC Bayern. Die Umwandlung des Vereins in einen finanziell gesunden und erfolgreichen europäischen Top-Club ist zu großen Teilen sein Verdienst. Respekt für Uli, daß er auch nach 28 Jahren als Manager nichts an Herzblut verloren hat.
2. Uli Hoeneß trifft Klaus Allofs (DFB-Ligapokal 2007)
Trotz der moralisch verwerflichen Verhandlungen mit Miro$lav Klose vor dem UEFA-Pokalhalbfinale 2007 hat Hoeneß sich nichts vorzuwerfen. Hat er nie. Hieß es früher als Spieler “Wer trifft, hat recht” so handelt er als Manager nach dem Motto “Wer den Spieler kriegt, hat recht”.
3. Uli Hoeneß Autoprotektionssystem
Dieses Rhetoriksystem hat Uli Hoeneß sich nach dem Verlust von Sebastian Deisler angeschafft, damit nicht noch einmal ein Spieler unter dem Druck, Fußballprofi beim FC Bayern zu sein, zerbricht. Ein Weltklasse-Aufritt, Eins mit Sternchen!
4. Uli, Brazzo und der Faserriß
Über Jahre war der Begriff “Bayern München Deutscher Fußballmeister” verknüpft mit dem Bild eines semi-lallenden Hasan Salihamidzic, der ein Riesen-Weizenglas in der Hand hält. So auch in diesem Video, in dem Uli Hoeneß aber so unglaubliche “Panik” (O-Ton Mehmet Scholl) vor einer Bierdusche hat, daß er sich auf der Flucht ins Studio bereits einen Faserriß zugezogen hat. Zum Kotzen.
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