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Der Unaussprechliche macht das Unmachbare

Eigentlich ist der Unaussprechliche ein Ex-Spieler des ruhmreichen SV Werder Bremen, aber ein Wolfsburger Stürmer macht ihm Konkurrenz. Weniger weil sein Name nicht genannt werden darf, vielmehr weil ihn offensichtlich niemand richtig aussprechen mag. Sein Trainer, Felix Magath, nennt ihn “Grafitschi”, aber es gibt auch die Sprechweisen “Grafiet”, Grafiti” und “Grafiteeeee”. Der Spieler selbst verlautete unlängst im ZDF Sportstudio, er würde “Grafiteeeee” heißen. Es hat sich jedoch niemand daran gehalten. Dem FC Bayern wird die Aussprache ziemlich egal sein, denn dort ist er seit gestern sicher eine persona non grata, nachdem er die Münchner mit einem Tor zum sensationellen Endstand von 5-1 demütigte, das mit großer Sicherheit das Tor der Bundesliga-Saison 08/09 werden wird.

Die Bayern-Verteidiger sehen bei dieser Aktion aus, als würden sie eigentlich jedes Wochenende einige Ligen tiefer auflaufen. Die Langsamkeit, mit der der Ball letzten Endes über die Torlinie rollt, ist der letzte Pinselstrich unter ein kleines Fußballkunstwerk, ein sich dehnender Moment, in dem sich der Betrachter noch einmal die Schönheit des Augenblicks vergegenwärtigen kann.

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