Am Mittwochabend spielte Chelsea in der Champions League bei Girondins Bordeaux, dem Club, in dem im Sommer die Werder-Legende Johan Micoud keinen neuen Vertrag bekam. Er wurde allerdings adäquat ersetzt. Yoann Gourcuff wechselte im Sommer auf Leihbasis vom AC Mailand zu den Franzosen, nachdem er sich im gepflegten italienischen Altherrenclub nicht hatte durchsetzen können. Im Spiel gegen Chelsea vollführte er einen Zaubertrick, der an den großen Zidane erinnerte. Wenige Minuten später zeigte Frank Lampard, bester und vor allem konstantester englischer Fußballer der letzten fünf Jahre, was er von solchen Mätzchen hält: gar nichts. Das drückte er in recht rustikaler Manier aus und nur sein Superstar-Bonus wird ihn vor einem Platzverweis bewahrt haben. Mon Dieu!
Anschauen und staunen.
Beim nächsten Kicken werde ich den Trick selbst einmal ausprobieren. Auch wenn meine Beine sich dabei verdrehen werden…
[via The Spoiler]
Update, 29.11.2008: Ich mußte den Titel “Der Zauberer wird umgesenst” ändern, weil der Zauberer gar nicht umgesenst wird. Beim erst- und zweitmaligen Betrachten der Szene dachte ich, Lampard hätte Gourcuff umgetreten. Hat er aber nicht. Sein Opfer war der Spieler mit der Nummer 29, Marouane Chamakh.
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