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Meet Le Chef

Im September 2008 hat Johan Micoud seine Karriere als Fußballprofi für beendet erklärt. Unerklärlicherweise habe ich das hier im Blog gar nicht erwähnt. Dabei ist Micoud stolzes Mitglied meiner Top5 “Werder-Lieblinge aller Zeiten”. Ohne Micoud hätte es kein Double 2004 gegeben. So einfach ist das. Als der caesarisch anmutende Franzose Ende August 2002 zum ruhmreichen SV Werder wechselte, war es fast so, als würde er den Verein aus seinem Dornröschenschlaf küssen. Jetzt ist er für ein paar Tage an die Weser zurückgekehrt und hat Werder Online eine Audienz gewährt.

Micoud ist jetzt Fußballrentner, möchte sich aber in der näheren Zukunft gerne als Spielerberater wieder ins Geschäft einklinken. Zudem hat er sich einen Weinberg gekauft und ist unter die Winzer gegangen.

Oh, dann dürfen wir bald etwas über Frankreichs neuen Export-Schlager lesen, den Spitzenwein “Le Micoud Rouge”!

Nein, der Wein wird “Chateau La Connivence” heißen. Das ist eine Wortschöpfung, die ausdrücken soll, dass an diesem Wein vier Freunde mitgewirkt haben, die sich auch privat sehr gut verstehen, die füreinander da sind. Das Wort soll aussagen, dass alle vier Freunde auf der gleichen Stufe stehen, das steckt ja in diesem Wort drin. Die Bezeichnung des Weines hat viel mit ernst gemeinter Freundschaft zu tun.

Hat denn einer von Deinen Freunden Ahnung vom Weinbau oder sind es alles leidenschaftliche Hobby-Winzer wie Du? Muss man sich Sorgen um die Verbraucher machen?

(lacht) Keine Angst, das hat alles Hand und Fuß. Einer von uns ist mit Weinbau groß geworden. Er stammt aus einer Familie, die auf eine Jahrhunderte alte Weinbau-Tradition zurückblicken kann. Von ihm können wir alle sehr viel lernen.

Teil 1 des Interviews

Teil 2 des interviews

[via selinho]

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