Am Mittwochabend fertigte der <FC Barcelona> den deutschen Vertreter <VfB Stuttgart> in der <Champions League> locker und leicht mit 3-1 ab. Für beide Vereine war es nur mehr ein Testspiel, weil die Stuttgarter bereits ausgeschieden und die Spanier bereits qualifiziert waren. Barcelona nutzte die Gelegenheit, um Spielpraxis für Formschwache (<Ronaldinho>), Rekonvaleszenten (<Eto’o>) und Talente (<Giovani>) zu schaffen und um Stars zu schonen (<Henry>, <Messi>).
Um eben jenen Messi ging es in der Vorberichterstattung zu diesem Spiel. Genauer gesagt: um all diese Messis beim FC Barcelona. Nachdem sich Christoph Biermann vor einigen Wochen für den SPIEGEL schon mit der Jugendarbeit der Katalanen beschäftigt hat, taten dies nun auch <Ronald Reng für die Süddeutsche> und <Oliver Lück für SPIEGEL Online>.
Der interessanteste Emporkömmling ist zweifelsohne <Bojan Krkic>, der sich anschickt, der jüngste Torschütze der Champions-League-Geschichte zu werden. Krkic Vater spielte in den 80ern für <Roter Stern Belgrad>. Als er nach seiner Karriere nach Spanien zog, heiratete er eine Katalanin und heraus kam: Bojan (*1990). Im Alter von neun Jahren wurde er in die Barca-Schule (”cantera”) aufgenommen und durchlief alle Stationen der Nachwuchsschulung bis er in dieser Saison sogar in der Champions League debütierte.
Bei YouTube gibt es einige Videos von Bojan, die erahnen lassen, daß Barcelona hier in der Tat eine Messi-Kopie erschaffen hat.
In seinem Profidebüt am 16. September diesen Jahres zeigte Bojan gleich einen Hackentrick der besonderen Art:
In der Saisonvorbereitung wirkte Bojan mit im Spiel gegen die <Heart of Midlothian> aus Schottland; da war er sogar noch 16 Jahre alt:
Bojan in der B-Jugend des FC Barcelona:
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