Christian Eichler schreibt für die FAZ einen fast guten Artikel über Arsène Wengers aktuelle Saison bei Arsenal. Dennoch wird der entscheidende Satz des Artikel viel zu klein geschrieben, weshalb ich ihn hier noch einmal in fett bringe.
Doch langwierige Verletzungen von Schlüsselspielern wie Fabregas, Rosicky, Walcott, Eduardo, dazu der Weggang der Mittelfeldantreiber Flamini und Hleb haben Arsenal in dieser Saison so sehr geschwächt, dass die verwöhnten Fans im Emirates-Stadion zuletzt ihr eigenes Team auspfiffen.
Quelle: “FC Arsenal – Zwischen Königsweg und Sackgasse“, FAZ.NET.
Das sind Ausfälle, die wo _Kiekser in der Stimme_ keine Mannschaft in Europa verkraften kann. Wenn man dem FC Bayern Ribery und Toni, United Vidic und Carrick, Barca Alves und Xavi oder Inter Ibrahimovic wegnähme, bliebe auch dort nur noch ergebnistechnisches Kroppzeug über.
Arsenal schlägt sich unter diesen Umständen passabel. Nicht gut und auch nicht schlecht, sondern passabel. Wengers Aussage, er sei einer der wenigen Trainer in England, die ihrem Verein Geld bescherten, muß man ernst nehmen. Das immens teure Emirates Stadium bezahlt sich nicht von selbst ab. Zwar wird im Vereinsumfeld gerne gemunkelt, es sei Geld für große Transfers da, aber Wenger negiert das immer wieder. Was “Geld da sein” bedeutet, läßt sich leicht an den Schuldenständen der Premier League und der Championship ablesen. Unter solchen Bedingungen sind Heimwerker wie Wenger gefordert: sie machen sich ihre Fußballspieler selbst.
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